Schweinebucht 2.0

… oder was so alles auf den Bahamas rumschwimmt.

 

Vor einigen Wochen habe ich bereits einige Haustiere mit übernatürlichen Fähigkeiten vorgestellt. Dabei fanden sich jedoch keine Tiere, die für uns eher als Nutztiere bekannt sind. Also z.B. wie das Schwein. Im heutigen Beitrag spielen grunzenden Borstentiere die Hauptrolle. Aber es geht natürlich nicht um hundsordinäre Hausschweine – das wäre ja langweilig. Diese Schweine haben eine ganz spezielle Fähigkeit entwickelt. Sie suhlen sich nicht im Dreck und leben auch nicht im Stall.

Diese Schweine können schwimmen und sind auf den Bahamas zu Hause. Genauer gesagt auf der Inselgruppe Exuma Cays. Dieser Teil der Bahamas besteht aus ca. 360 verschiedenen Inseln und ist vor allem als Paradies für Taucher bekannt. Vor der Entdeckung durch die Europäer bewohnte das indigene Volk der Lucayan dieses Gebiet. Damit war Schluss als im 15. Jahrhundert die Welle von Entdeckungsfahrten europäischer Mächte begann. Im Oktober 1492 erspähte Christoph Kolumbus die Bahamas und damit war das Schicksal der Lucayan besiegelt. Die Bewohner der Exuma Cays wurden in die Sklaverei verschleppt. Im 17. Jahrhundert nutzten Freibeuter und Piraten die Exuma Cays als Versteck. Heutzutage findet man zwar keine echten Piraten auf den Exuma Cays mehr, aber wenigstens hat  Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow dort eines seiner Domizile.

Doch zurück zu den Schweinen. Wieso leben die auf den Bahamas und warum können sie schwimmen? Bislang gibt es zwei Theorien:
Zum einen könnten die Schweine von einem Schiff ausgesetzt worden sein, um als Proviant für die Heimreise zu dienen. Zum anderen wäre es denkbar, dass die kleinen Grunzer die einzigen Überlebenden eines Schiffsunglücks sein könnten. Die Nachkommen dieser Schweine sind zu einer wahren Touristenattraktion auf den Exuma Cays geworden.
Wenn man als Tourist zum Pig Beach kommt, bietet sich einem ein lustiges Bild. Die Schweinchen springen beim Anblick eines Boots ins Meer und schwimmen auf die Touristen zu. In der Hoffnung auf Futter versteht sich. Die Borstentiere fühlen sich im salzigen Wasser sauwohl, was auf zahlreichen Fotos und Videos von Urlaubern dokumentiert wurde.

Somit wäre dies die Schweinebucht 2.0, die absolut nichts mit Kuba oder Fidel Castro zu tun hat.

Träumen wir also noch ein wenig vom nächsten Urlaub. Dann vielleicht auf den Bahamas im kristallklaren Wasser, mit Palmen und schwimmenden Schweinen. Nächste Woche zeige ich euch, dass man auch als Soldat individuell sein kann.

 

„Ich mag Schweine. Hunde schauen zu uns auf, Katzen auf uns herab. Schweine begegnen uns auf Augenhöhe.“

(Winston Churchill)

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  1. ohhh, da will ich auch hin!! sind die süss wie sie sich ins Wasser stürzen! 😀 ich sollte mal wieder Lotto spielen, sonst wird das nix.
    und das Chruchill Zitat ist genial. sehr wahr!

  2. Na, dann sind wir schon zu viert. 🙂 Yeah, Gruppenreise!!! Sehe uns schon am Strand mit einem Bahama Mama in der Sonne liegen und im Wasser plantschen die Schweinchen.

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