Wusstest du, dass…

… Theodosius I. (347-395 n. Chr.) der letzte römische Kaiser war, der alleine über das gesamte Römische Imperium herrschte? Er setzte als Nachfolger seine beiden Söhne Arkadios (Osten) und Honorius (Westen) ein. Allerdings waren die zwei Kaiser noch Kinder und andere führten die Regierungsgeschäfte für sie. Im Westen war es der Heermeister (magister militum) Stilicho, im Osten ein Mann namens Gainas. Beiden Männern waren ihre eigenen Interessen wichtiger als das Reich zusammen zu halten. So entstanden zwei Reichshälften – Westrom (bis 476 n. Chr.) und Ostrom (bis 1453 n. Chr.).

Zur Reichseinheit des Römischen Imperiums soll noch folgendes gesagt werden:

Schon vor Theodosius I. war es aufgrund des enormen Verwaltungsaufwands zu einer Teilung des Reiches gekommen. Seit Diokletian gab es zwei Kaiser (augusti) und zwei Caesares, die die Regierung führten. Einer herrschte im Westen und einer im Osten. Beim Tod eines Augustus folgte automatisch der Caesar nach. Auch zur Zeit Theodosius I. war diese Praxis üblich, aber er regierte von 394-395 für ein paar Monate alleine über das Reich.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.