Antikes Sightseeing – Teil 2

… oder warum es kein Foto vom Koloss von Rhodos gibt.

Wie angekündigt geht es heute weiter mit den Sieben Weltwundern der Antike. Die Pyramiden von Gizeh, die Mauern von Babylon und die Hängenden Gärten haben wir bereits hinter uns gelassen. Wenn man nach dem Gedicht von Antipatros von Sidon vorgeht, dann fehlen uns jetzt noch die Statue des Zeus in Olympia, der Tempel der Artemis in Ephesos, das Mausoleum von Halikarnassos und der Koloss von Rhodos. Also auf nach Griechenland, nach Olympia zur Wiege aller großen Sportveranstaltungen.

4. Die Statue von Zeus in Olympia

Über die Entstehung und Abhaltung der Olympischen Spiele in der Antike gibt es bereits einen Beitrag. Diese Spiele waren mit Abstand die bedeutendsten und wurden alle vier Jahre ausgetragen. Der Veranstaltungsort Olympia liegt in der Landschaft Elis auf der Peloponnes. Antipatros spricht in seinem Gedicht nicht vom „olympischen Zeus“, sondern vom „alpheischen Zeus“. Das kommt daher, dass das antike Olympia am Fluss Alpheios liegt. 776 v. Chr. fanden die ersten Olympischen Spiele statt und man begann mit der Zählung von Olympiaden. In der Antike war es eine Möglichkeit das Jahr anzugeben, denn man sprach dann beispielsweise vom zweiten Jahr der 50. Olympiade. In Olympia gab es nun nicht nur Plätze und Gebäude, die dem Sport dienten, sondern auch Tempel und heilige Stätten. Dieser heilige Bezirk in Olympia hatte auch einen Namen: Altis. Dort entstand nun auch irgendwann in der Zeit zwischen 475 bis 450 ein großer Tempel für Zeus, den obersten der griechischen Götter. Bei den Griechen war es üblich Abbilder ihrer Götter anzufertigen und diese in den Tempeln aufzustellen. Also sollte auch in Olympia dem Zeus eine Statue errichtet werden. Dafür holte man sich den besten Bildhauer in ganz Griechenland – Ph(e)idias von Athen. Leider muss man sich ganz auf die schriftlichen Quellen hinsichtlich des Aussehens und der Beschaffenheit der Statue verlassen, denn von dem Kunstwerk ist nichts mehr übrig. Die angegebenen Maße ergeben eine Gesamthöhe von 12 m, was gut zu den Abmessungen des Tempels passt. Die Statue war außen mit Gold und Elfenbein verkleidet, wobei ein Gerüst im Inneren die Konstruktion zu stützen schien. Laut dem antiken Autor Strabon in seinem Werk „Geographika“ stellte Phidias den Gott genau in einem Moment dar, den man bei Homer in der Ilias findet:

„Sprach’s und nickte gewährend mit den schwarzen Brauen Kronion,

und die ambrosischen Haare des Herrschers wallten nach vorne

von dem unsterblichen Haupt; es bebte der große Olympos.“

(Hom, Il, 1, 528-530)

Thetis, die Mutter von Achilleus, hatte Zeus gebeten, den Trojanern solange den Sieg zu schenken, bis die Griechen ihrem Sohn wieder die Ehre zuteil werden ließen, die sie ihm ihrer Meinung nach schuldeten. Durch das Heben seiner Augenbrauen gab Zeus Thetis zu verstehen, dass er ihren Wunsch erfüllen würde.

Die Statue des Zeus in Olympia zu besuchen, war schon für die Touristen in der Antike ein Muss. Auch Pausanias berichtet in seiner „Beschreibung Griechenlands“ aus dem 2. Jh. n. Chr. das Kunstwerk:

„Der Gott sitzt auf einem Thron und ist aus Gold und Elfenbein gemacht; ein Kranz liegt auf seinem Haupt in Gestalt von Ölbaumzweigen. In der rechten Hand trägt er eine ebenfalls aus Elfenbein und Gold gemachte (Figur der) Nike, die ein Band hält  und auf dem Haupt einen Kranz hat. In der linken Hand des Gottes befindet sich ein Szepter, das mit vielen Metall-Einlagen verziert ist; der Vogel, der auf dem Szepter sitzt, ist der Adler. Aus Gold sind auch die Sandalen des Gottes und ebenso sein Gewand; an diesem sind Tierfiguren und Lilienpflanzen angebracht.“ (Paus. 5,10,2)

Die Statue von Zeus nach einer Zeichnung von Fischer von Erlach (Quelle: Wikicommons)

Die Statue von Zeus nach einer Zeichnung von Fischer von Erlach (Quelle: Wikicommons)

In der Mitte des 2. Jh. musste sich die Statue einer Grunderneuerung unterziehen und Pausanias berichtet davon, dass Zeus nicht mehr ganz vollständig war, vor allem was die goldenen Teile von ihm betraf. Wann das Weltwunder entgültig zerstört wurde, ist nicht bekannt. Es könnte allerdings im Zuge des Endes der antiken Olympischen Spiele im 4. Jh. n. Chr. passiert sein. Bevor die Statue des Zeus verschwunden ist, sollen sich aber auch allerlei wundersame Dinge rund um sie ereignet haben.

5. Der Tempel der Artemis in Ephesos

Statue der Göttin Artemis im Louvre, Paris (Quelle: Eig. Foto)

Statue der Göttin Artemis im Louvre, Paris (Quelle: Eig. Foto)

Für das nächste Weltwunder müssen wir von der Peloponnes aus einmal über das ägäische Meer fahren, um nach Ephesos zu gelangen. Dort stand eines der schönsten Bauwerke der antiken Welt – der Tempel der Artemis. Die Stadt Ephesos lag in der Landschaft Ionien in Kleinasien. Heute findet man die Ruinen der Stadt an der türkischen Westküste ca. 70 km südlich von Izmir. Der Tempel der Artemis von Ephesos, auch manchmal „Artemision“ genannt, wird von Antipatros von Sidon besonders hervorgehoben. Mit dem Bau des Tempels wurde bereits im 6. Jh. v. Chr. begonnen, allerdings wie uns Plinius der Ältere berichtet, erst um 460 v. Chr. fertig gestellt. Die Ausmaße des Gebäude müssen gewaltig gewesen sein, denn es werden Abmessungen von 425 Fuß Länge (140 m) und 225 Fuß Breite (74 m) angegeben. Die Säulen sollen 60 Fuß (20 m) hoch gewesen sein. Einer der Geldgeber für das gewaltige Projekt ist bekannt – König Kroisos von Lydien. Dieser war für seinen enormen Reichtum berühmt und hatte den Bewohnern von Ephesos finanziell unter die Arme gegriffen. Dafür wurde der König in mehreren erhaltenen Inschriften als Wohltäter erwähnt. Plinius erzählt auch von einer Art Wettstreit unter Bildhauern, zu denen auch Ph(e)idias gehörte, den wir schon von der Zeusstatue in Olympia kennen. Alle Künstler fertigten Statuen von Amazonen an, die als dekorative Elemente im Tempel dienen sollten. Teile des Tempels wie Dach und Tore waren aus Holz, die mit Schnitzereien verziert waren.

Doch wie so oft wurde das, was von so vielen mühsam errichtet wurde, von nur einem Menschen in kürzester Zeit zerstört. Im Jahr 356 v. Chr. brannte das Weltwunder vollständig nieder. Kein Krieg, kein Blitz hatten das Gebäude in Brand gesteckt, sondern ein Mann namens Herostratos. Aus den antiken Quellen geht sogar das Motiv für die Tat hervor. Valerius Maximus berichtet darüber folgendes:

„Man fand einen Mann, der tatsächlich den Tempel der ephesischen  Diana (Artemis) in Brand hatte stecken wollen, damit sich, wenn dieses wunderschöne Bauwerk zerstört wäre, sein Name über den ganzen Erdkreis verbreite; unter Folter gab er jedenfalls diesen Wahnsinn zu. Die Bewohner von Ephesos fassten daraufhin weise den Beschluss, dass die Erinnerung an diesen abscheulichen Mann getilgt werden solle.“ Val. Max, 8, 14, ext. 5

Der Wunsch der Bewohner von Ephesos den Namen des Herostratos geheim zu halten, hat sich nicht erfüllt, denn der Name des Brandstifters wurde in den Quellen mitüberliefert. In Ephesos beschloss man einen neuen Tempel auf dem Platz des alten zu erbauen. Finanzielle Hilfe von Außenstehenden wie z.B. Alexanders des Großen lehnte man höflich und dankend ab. Die Einwohner wollten es alleine schaffen und das taten sie schlussendlich auch. Zahlreiche antike Autoren lobten die Pracht und Schönheit des Tempels so auch Philon von Byzanz, der letzte Woche bereits vorgestellt wurde. Er schreibt über das Weltwunder:

„Der Tempel der Artemis in Ephesos ist das einzige Götterhaus (unter den Weltwundern). Wer ihn betrachtet, wird überzeugt sein, dass der Ort vertauscht ist und der himmlische Schmuck der Unsterblichkeit auf die Erde geleitet worden ist.“ Philon v. Byzanz, 6

Tempel der Artemis in Ephesos, gezeichnet von Maartens van Hemskerck (Quelle: Wikicommons)

Tempel der Artemis in Ephesos, gezeichnet von Maartens van Hemskerck (Quelle: Wikicommons)

Bis ins 4. Jh. n. Chr. konnte man den wiedererrichteten Tempel der Artemis in Ephesos bewundern, dann hieß es auch von diesem Weltwunder Abschied zu nehmen. Die Goten überfielen und plünderten das Gebiet. Der Tempel verfiel mehr und mehr. Man begann Teile des Bauwerke in anderen Gebäuden einzusetzen. Erst im 19. Jh. fand man in einem sumpfigen Gebiet im antiken Ephesos Reste des Weltwunders wieder und heute zählt die antike Stadt mit dem ehemals so prächtigen Tempel der Artemis zum UNESCO Weltkulturerbe.

6. Das Mausoleum von Halikarnassos

Für das nächste Weltwunder müssen wir nicht sehr weit reisen, denn es lag ebenfalls an der westtürkischen Küste in der antiken Landschaft Karien. Diese befand sich südlich von Ionien und dort stand die Stadt Halikarnassos, das heutige Bodrum. Der antike Historiograph Herodot stammte von dort. Im 4. Jh. v. Chr. gehörte das Gebiet rund um Halikarnassos zum persischen Großreich. Einzelne Regionen wurden von sogenannten Satrapen (Verwaltern) regiert, so auch Karien. Einer der Satrapen dieses Gebietes war ein gewisser Mausolos oder auch Maussolos. In den Zeit von 377-353 v. Chr. verwaltete er im Auftrag des persischen Großkönigs die Region. Mausolos war nicht immer ein treuer Verwalter, denn im Jahr 362 v. Chr. beteiligt auch er sich am sogenannten „Satrapenaufstand“ gegen den schwächer werdenden persischen Großkönig. Damit stieg die Macht des Satrapen gewaltig an und manchmal liest man auch von „König Mausolos“. Mausolos war es auch, der Halikarnassos als Herrschaftssitz auswählte und durch eine rege Bautätigkeit verschönern ließ. Die Frau an seiner Seite hieß Artemisia, die gleichzeitig seine Gattin und Schwester war. Kinder hatten sie keine.

Detail vom Mausoleum von Halikarnassos im British Museum, London (Quelle: Eig. Foto)

Detail vom Mausoleum von Halikarnassos im British Museum, London (Quelle: Eig. Foto)

Dieser Mausolos plante nun sich ein prächtiges Grabmal errichten zu lassen wie es die großen Pharaonen in Ägypten machten. Für die Ausgestaltung des Monuments ließ Mausolos einen richtigen Wettbewerb unter den größten Künstlern und Architekten seiner Zeit ausrufen. Plinius überliefert uns die Namen jener vier Männer, die die Außenfassaden des Grabmals verschönert haben sollen – Skopas (östliche Fassade), Bryaxis (nördliche Fassade), Timotheos (südliche Fassade) und Leochares (westliche Fassade). Doch Plinius nennt noch einen fünften Namen – Pythis. Dieser Künstler hat oberhalb des vierseitigen Teils des Grabmals noch eine Pyramide gesetzt, auf der sich eine Quadriga (Pferdeviergespann) befindet. Das Grabmal wurde unter dem Namen „Mausoleum von Halikarnassos“ berühmt und ging in die Liste der Weltwunder ein. Die Maße betrug ungefähr 33 m Länge und 27 m Breite sowie eine Höhe von rund 40 m. Das gewaltige Monument konnte allerdings nicht zu Lebzeiten des Mausolos fertig gestellt werden, sondern erst nach seinem Tod. Seine Gattin und Schwester Artemisia war daran maßgeblich beteiligt. Der Name Mausoleum hat sich bis heute als Bezeichnung für ein Grabmal erhalten. Darüber berichtet Pausanias folgendes:

„Das Grab von Halikarnass ist für Mausolos, den König der Halikarnassier gebaut, und es ist so groß und seiner Ausstattung so wunderbar, dass sogar die Römer es enorm bewundern und die berühmten Grabmäler bei sich selbst „Mausoleen“ nennen.“ Paus. 8,16,4

Mausoleum von Halikarnassos (Quelle: Wikicommons)

Mausoleum von Halikarnassos (Quelle: Wikicommons)

Aber auch diesem Weltwunder war es nicht vergönnt die Zeit zu überdauern. Die Steine des Mausoleums wurden für andere Gebäude zweckentfremdet. Wer sich aber von der Pracht und Größe des Weltwunders überzeugen möchte, der kann zumindest kleinere Teile des Grabmals im British Museum in London besichtigen.

7. Koloss von Rhodos

Kommen wir nun zum letzten Weltwunder auf der Liste des Antipatros von Sidon, über das auch Philon von Byzanz berichtet: Der Koloss von Rhodos. Die griechische Insel Rhodos mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt nur wenige Kilometer von der westtürkischen Küste entfernt. Von Bodrum, dem modernen Halikarnassos, sind es nur 5 Stunden Fahrt mit dem Schiff nach Rhodos-Stadt. Diesen Sommer verbrachte ich meinen Urlaub auf der Insel des Sonnengottes. Dabei trifft man auf Menschen der verschiedensten Art und eine Frau ist mir in Erinnerung geblieben. Am letzten Tag befanden wir uns mit vielen anderen Reisenden im Bus zum Flughafen und auf den Plätzen neben uns saß eine vierköpfige Familie. Thema des Gesprächs waren die Erlebnisse während ihres Aufenthalts in Rhodos. Die Sprache kam auch auf den Koloss von Rhodos. Die Souvenirshops und Postkarten wimmeln nur so von Bildern und Zeichnungen des ehemaligen Weltwunders. Die Mutter regte sich darüber auf, warum es kein einziges Foto vom Koloss von Rhodos gibt. Ein FOTO!!! Ich war sprachlos! Die Frau hätte nur irgendeinen Reiseführer über Rhodos aufschlagen müssen und hätte erfahren, warum es kein Foto von der Statue gibt. Für ihre Allgemeinbildung kann ich nichts mehr tun, aber vielleicht erfährt so der eine oder die andere etwas Neues über den Koloss. Kommen wir zunächst zu der Frage, warum man überhaupt diese Statue errichtet hat und wen sie darstellt.

Der griechische Sonnengott Helios im Archäologischen Museum in Rhodos (Quelle: Eig. Foto)

Der griechische Sonnengott Helios im Archäologischen Museum in Rhodos (Quelle: Eig. Foto)

Die Geschichte der Erbauung des Koloss von Rhodos nimmt ihren Anfang während der Belagerung der Stadt durch Demetrios Poliorketes. Dieser war ein Sohn von Antigonos I., einem jener Männer (Diadochen, dt. Nachfolger), die das Reich Alexanders des Großen unter sich aufgeteilt hatten. Der Beiname „Poliorketes“ bedeutet „Städtebelagerer“. In den Jahren 305-304 v. Chr. versuchte Demetrios vergeblich die Stadt Rhodos einzunehmen. Die Bewohner erbauten nun ihrem Schutzgott Helios, dem griechischen Sonnengott, eine gewaltige Statue (griech. „kolossos“) als Dank für die Rettung vor Demetrios. Chares von Lindos hieß der Künstler, der dieses Weltwunder im Jahr 292 v. Chr. vollendete. Ganze 30 m ragte diese überdimensionale Statue aus Metall in den Himmel. Die finanziellen Mittel für den Bau hatten die Bewohner aus dem Verkauf der Belagerungsgeräte des Demetrios gewonnen. Als dieser nämlich frustriert abgezogen war, hatte er alles zurückgelassen. Jetzt wissen wir warum der Koloss erbaut wurde und wen er darstellt. Doch wie wurde er zerstört? Der antike Autor Strabon berichtet darüber:

„Am besten (von allen Weltwundern) ist der Koloss des Helios, von dem ein Iamben-Dichter sagt: Siebenmal zehn Ellen hoch hat’s Chares von Lindos gemacht.

Jetzt aber liegt er da, durch ein Erdbeben umgeworfen und an den Knien abgebrochen; aufgestellt hat man ihn nicht wieder wegen eines Orakelspruchs. Dieses also ist unter den Weihgeschenken das trefflichste und ist daher auch als eines der Sieben Weltwunder anerkannt.“ Strab. 14,2,5.

Der Koloss von Rhodos nach einer Zeichnung von Fischer von Erlach (Quelle: Wikicommons)

Der Koloss von Rhodos nach einer Zeichnung von Fischer von Erlach (Quelle: Wikicommons)

Das Erdbeben, das die Insel Rhodos getroffen hat, fand im Jahr 226 v. Chr. statt. Der Koloss von Rhodos ist damit das kurzlebigste Weltwunder von allen, denn er ragte nur 66 Jahre in den Himmel empor. Das Bild des Kolosses, der mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt von Rhodos thronte, ist eine Phantasie der Neuzeit. Damit erklärt sich jetzt auch, warum es kein Foto vom Koloss von Rhodos gibt. Dass im Jahr 226 v. Chr. noch keine Kameras existierten, muss nicht extra erwähnt werden.

Damit wären alle Sieben Weltwunder aus dem Gedicht des Antipatros von Sidon durchbesprochen. Sowohl in der Antike aber auch im Mittelalter und in der Neuzeit wich man von dieser Liste ab und ersetzte einige der Weltwunder durch andere Bauten wie:

  • Der Leuchtturm der Insel Pharos in Alexandria
  • Der Palast von König Kyros in Ekbatana
  • Das Kolosseum sowie das Kapitol in Rom
  • Das Amphitheater von Herakleia
  • Der Tempel des Apollon in Kyzikos
  • Die Statue des Bellerophon in Smyrna
  • Die Stadt Theben in Griechenland mit ihren zahlreichen Toren

Je nach Verfasser und Zeit ändert sich die Liste der antiken Weltwunder. Im Lauf der Jahrhunderte kamen weitere prächtige Bauwerke hinzu und man begann eine Liste der Weltwunder der Neuzeit anzulegen. Was für einen einzelnen als Weltwunder gilt, dass muss jeder selbst entscheiden. Es kann sich dabei auch um etwas anderes als ein Monument oder ein Standbild handeln.

Wenn das nächste Mal die Frage kommt, welches die Sieben Weltwunder der Antike sind, dann hat nun jeder meiner LeserInnen eine Antwort parat. Kommende Woche treffen wir auf vier Gestalten, die nichts Gutes mit sich bringen.

„Die Sanduhren erinnern nicht bloß an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

Literatur:

  • Kai Brodersen, Die sieben Weltwunder, Verlag C.H. Beck, München – 1996
  • Lexikon der Alten Welt, Artemis Verlag, Zürich/München – 1990
  • Der Kleine Pauly, Lexikon der Antike, Deutscher Taschenbuch Verlag, München – 1979

 

 

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