Was gibt’s Neues?

… oder was eine Litfasssäule mit der Zitronenpresse und einem Saxophon gemeinsam hat.

Wir als Menschen im 21. Jh. sind es gewohnt, dass sich beinahe jeden Tag auf dem Sektor der Forschung und Entwicklung etwas Neues tut. Vor allem die Bereiche der Medizin, der Naturwissenschaften, aber auch die IT zeigen sich da ungemein umtriebig. Andere Bereiche scheinen da etwas mehr zum Stillstand gekommen zu sein. Das 21. Jh. wird als äußerst innovativ und dynamisch angesehen, vor allem von den Menschen die darin leben. Aber auch in den vergangenen Jahrhunderten haben viele kluge Köpfe Sachen entwickelt oder Entdeckungen gemacht, die uns bis heute von Nutzen sind. Da bildet das 19. Jh. – also die Jahre 1801-1900 – keine Ausnahme. Einige der Entdeckungen, Erfindungen und Neuerungen sollen im heutigen Beitrag vorstellt werden. Zur besseren Übersicht werden sie in einzelne Bereiche zusammengefasst sein. Weiterlesen →

Wusstest du, dass…

… es nicht nur in Rom, sondern auch in Paris ein Gebäude mit dem Namen Pantheon gibt? Dabei handelt es sich um eine Kirche, die auf Befehl von König Louis XV. (1710-1774) erbaut wurde. Im Jahr 1790 wurde das Bauwerk fertig gestellt. Heute dient das Pantheon zahlreichen berühmten, französischen Persönlichkeiten als letzte Ruhestätte. Dazu zählen unter anderem:

Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift

Marie Curie, Physikerin und Chemikerin

Pierre Curie, Physiker

Alexandre Dumas, Schriftsteller („Die drei Musketiere, Der Graf von Monte Cristo)

Victor Hugo, Schriftsteller (Les Miserables, Der Glöckner von Notre Dame)

Jean-Jaques Rousseau, Philosoph

Pantheon, Paris (Eig. Foto)

Pantheon, Paris (Eig. Foto)

Mythos am Mittwoch – Gaius Mucius Scaevola

In manchen Mythen und Legenden spielen auch historische Persönlichkeiten eine Rolle, allerdings heißt das nicht, dass der Mythos dem reellen Verlauf der Geschichte entspricht. Ein Beispiel dafür stammt aus dem römischen Bereich.

Wir schreiben das Jahr 510 v. Chr. und befinden uns damit in einer Zeit als Rom noch weit davon entfernt war, das Zentrum der antiken Welt zu sein. Die Etrusker waren die beherrschende Macht auf der italischen Halbinsel. Der letzte König (rex) von Rom namens Tarquinius Superbus war entmachtet und getötet worden. Auf der italischen Halbinsel gab es einige mächtige Städte, die immer mal wieder miteinander im Clinch lagen. Ein paar Jahre nach der Ermordung des letzten römischen Königs wollte sich eben einer der Herrscher dieser Städte Rom zu eigen machen. Sein Name war Porsena und er herrschte über die Stadt Clusium. Im Jahr 507 v. Chr. begann er mit der Belagerung Roms. Soweit die historische Überlieferung. Nun existiert eine Legende, die die Befreiung Roms durch einen besonderen Helden zum Thema hat. Weiterlesen →

Städtebelagerer, Wohltäter und Erlöser

… oder wer die Nachfolger von Alexander dem Großen waren.

Ungefähr vor zwei Jahren habe ich in einem meiner ersten Beiträge über die Namensgleichheit von Herrschern innerhalb einer Dynastie und die daraus entstehende Notwendigkeit der Nummerierung geschrieben. Doch Könige und Kaiser wurden nicht nur mit Ziffern versehen, sondern auch mit Beinamen, die ihre besonderen Eigenschaften und Charakterzüge herausstreichen sollten. Mit Sicherheit der beliebteste dieser Zusätze war „der Große“. Dafür gibt es ja genug Beispiele: Alexander der Große, Karl der Große oder auch Otto I. der Große. Andere Möglichkeiten für Beinamen von Herrschern wären „der Kühne“, „der Fromme“, „der Schöne“, „der Heilige“, „der Schreckliche“, „der Prächtige“ usw. Aber auch weniger schmeichelhafte Anhänge sind bekannt wie „der Kahle“, „der Einfältige“ und noch einige mehr. Die meisten der Beinamen, die gerade aufgezählt wurden, stammen von Herrschern aus dem Mittelalter bzw. der Neuzeit. Aber es war bereits in der Antike üblich, solche Namenszusätze zu geben. Alexander der Große ist da mit Sicherheit das bekannteste Beispiel aus dieser Epoche. Heute begeben wir uns in die Zeit nach dem Tod von Alexander, als sein gewaltiges Reich unter den Diadochen aufgeteilt wurde. Damit befinden wir uns im Jahr 323 v. Chr. und Alexander der Große haucht in Babylon sein Leben aus. Die ihm folgenden Herrscher des Hellenismus trugen oft Beinamen, die weniger bekannt sind als jener von Alexander.

Doch um wen handelt es sich überhaupt, wenn man von den „Diadochen“ spricht? Das Wort Diadochen wird von dem griechischen Wort „diadechomai“ abgeleitet, was auf Deutsch soviel wie „erben“ oder „nachfolgen“ bedeutet. Bei diesen Erben von Alexander dem Großen handelte es sich nicht um irgendwelche Verwandte, sondern um seine Heerführer und höchsten Offiziere. Diese waren nach seinem Tod in drei Lager gespalten. Es gab die Legitimisten, die den minderjährigen Sohn von Alexander dem Großen auf dem Thron sehen wollte, dann Antigonos Monophthalmos, der gerne ganz alleine über das riesige Reich geherrscht hätte und die Separatisten, die jeder gerne einen Teil des Kuchens haben wollten. Bevor ich alle mit den komplizierten Vorgängen in den Jahren unmittelbar nach Alexanders Tod ins Schwitzen bringe, hier die Kurzfassung: In den Jahren nach Alexanders Tod kam es zu einer Reihe von Schlachten und politischen Morden unter diesen mächtigen Männern. Das Resultat war, dass das Reich aufgeteilt wurde und so drei neue Herrschaftsgebiete entstanden:

Ptolemaios I.: erhielt Ägypten

Seleukos I.: erhielt Syrien, Mesopotamien und Teile von Kleinasien

Antigonos II.: erhielt Makedonien

Diese drei Männer waren die Stammväter der jeweiligen Dynastien, die während der Zeit des Hellenismus dort herrschten. Das wären zum ersten die Ptolemaier, deren berühmteste Vertreterin Kleopatra VII.(51-30 v. Chr.) ist, bekannt als Geliebte von Iulius Caesar und Marcus Antonius. Zweitens hätten wir die Seleukiden und als drittens wären da noch die Antigoniden. Da der Name des Geschlechts sich vom Ahnherrn ableitet, ist es leicht sich zu merken, welche Dynastie in welchem Teilreich sitzt und herrscht. Die folgenden Generationen werden dann nicht mehr Diadochen genannt, sondern Epigonen. Dieses Wort leitet sich von dem griechischen Verb „epigignomai“ ab und bedeutet „später geboren sein“. Viele dieser Herrscher trugen einen Beinamen und einige davon werde ich erläutern. Die Jahreszahlen in den Klammern geben die Dauer der Herrschaft an. Fangen wir mit den Antigoniden an, einfach weil sie das kleinste hellenistische Reich beherrschten.

Der bereits erwähnte Antigonos I. Monophthalmos (306-301 v. Chr.) konnte sich nicht mehr daran erfreuen, dass seine Sippschaft die Herrschaft über Makedonien erhielt, denn er starb bereits 301 v. Chr. Eigentlich wollte Antigonos I. – wie schon erwähnt – über das gesamte Reich von Alexander dem Großen herrschen, aber da machten ihm beispielsweise Ptolemaios I. und Seleukos I. einen Strich durch die Rechnung. Die Dynastie der Antigoniden, deren Ahnherr er war, konnte sich erst 277 v. Chr. endgültig machtpolitisch etablieren. Der Beiname von Antigonos I., „Monophthalmos“, bedeutet übersetzt „der Einäugige“. Antigonos I. hatte auch einen sehr berühmten Sohn mit Namen Demetrios (ca. 306-283 v. Chr.), der ebenfalls einen Beinamen erhielt. Die LeserInnen, die sich an meinen Beitrag über die Sieben Weltwunder der Antike erinnern, kennen ihn bereits. Demetrios war es, der die Stadt Rhodos belagerte, dafür riesige Belagerungsmaschinen bauen ließ und dann doch unverrichteter Dingen abziehen musste. Seinen Beinamen hat er aus dieser Zeit, denn er lautet „Poliorketes“. Auf Deutsch würde Demetrios als „der Städtebelagerer“ bezeichnet werden. In der Familie der Antigoniden gab es noch zwei weitere Herrscher mit dem Namen Antigonos. Zum einen wäre das Antigonos II. Gonatas (276-239 v. Chr.), wobei nicht eindeutig geklärt ist, woher dessen Beiname stammt. Ein Möglichkeit wäre, dass man er aufgrund seines Geburtsortes „Gonnoi“ in Thessalien so genannt wurde. Zum anderen gibt es noch Antigonos Doson (229-221 v. Chr.), dessen Namenszusatz nichts anderes bedeutet als „der die Herrschaft übergebende“. Soviel zu den Antigoniden, kommen wir nun zu den Seleukiden.

In dieser Dynastie waren vor allem die Namen „Seleukos“ und „Antiochos“ sehr beliebt. Von ersterem gibt es sechs und vom zweiterem gleich dreizehn Vertreter. Dazwischen kommen noch ein paar Demetrios‘ und Alexanders damit es nicht langweilig wird. Alles beginnt mit Seleukos I. Nikator (306-280 v. Chr.), dessen Beiname „der Siegreiche“ bedeutet. Wenn man sich seine Biographie so ansieht, dann hat Seleukos auch zahlreiche Schlachten geschlagen und des Öfteren gewonnen. Unter Alexander dem Großen hatte Seleukos I. als hochrangiger Offizier gedient. Er gehörte zu den Separatisten, die das Reich von Alexander aufteilen wollten. Seine Nachfolger waren in der Wahl ihrer Namenszusätze nicht weniger bescheiden. Antiochos I. (280-261 v. Chr.) hatte den Beinamen „Soter“, also „Retter“ oder „Erlöser“ und Antiochos II. (261-246 v. Chr.) nannte sich „Theos“ also „Gott“. Bei den Seleukidenherrschern findet man noch Bezeichnungen wie „Philopator“ (dt. „den Vater liebend“), „Eupator“ (dt. „von einem edlen Vater abstammend“) oder „Eukarios“ (dt. „der rechtzeitig kommende“). Verlassen wir nun die Seleukiden, deren Herrschaft mit ihrem letzten Vertreter Antiochos XIII. im Jahr 64 v. Chr. endet.

Münze mit Seleukos I. (Quelle: Wikicommons)

Münze mit Seleukos I. (Quelle: Wikicommons)

Eine Dynastie fehlt uns noch und zwar die der Ptolemaier. Ahnherr war Ptolemaios I. (306-283 v. Chr.) mit dem Beinamen „Soter“. Diese Bezeichnung kennen wir bereits von den Seleukiden. Ptolemaios I. war unter Alexander dem Großen als einer von dessen Leibwächter tätig und zählte zu den engsten Vertrauten des Herrschers. Er gehörte zur Gruppe der Separatisten und setzte sich am vehementesten für eine Reichsteilung ein. In der Dynastie der Ptolemaier hießen alle gleich –  nämlich Ptolemaios. Nicht sehr einfallsreich und hier muss man auf jeden Fall durchnummerieren, wenn man nicht den Überblick verlieren will. Seine beiden Nachfolger Ptolemaios II. (283-246 v. Chr.) und Ptolemaios III. hatten sehr interessante Beinamen. Ersterer wurde auch „Philadelphos“ genannt, was übersetzt sowas „der Geschwisterliebende“ bedeutet. In zweiter Ehe war er mit seiner Schwester Arsinoë II. verheiratet. In der Geschichte der Ptolemaier kommt das noch öfter vor. Für den Fall, dass in einigen Köpfen nun die Stadt Philadelphia in den USA auftauchen sollte, kein Wunder. Man spricht bei Philadelphia auch von der „Stadt der geschwisterlichen Liebe“. Ptolemaios III. (246-221 v. Chr.) hatte den Beinamen „Euergetes“, was auf Deutsch soviel wie „Wohltäter“ bedeutet. Die Ptolemaier waren nicht so kreativ wie die Seleukiden, wenn es um die Beinamen ihrer Herrscher ging, denn man findet mehrere „Soter“ und „Euergetes“, aber auch zwei Ptolemaierherrscher mit dem Zusatznamen „Alexander“. Auch ein „Philopator“ ist dabei. Nachdem Octavian, der spätere Kaiser Augustus, die Schlacht von Actium im Jahr 31 v. Chr. gewonnen hatte und Kleopatra VII. Selbstmord beging, erlosch die Dynastie der Ptolemaier. Ägypten war ab diesem Zeitpunkt eine römische Provinz, die so genannte „Kornkammer Roms“.

Münze mit dem Kopf von Ptolemaios I. (Quelle: Wikicommons)

Münze mit dem Kopf von Ptolemaios I. (Quelle: Wikicommons)

Die politische Geschichte der drei Königreiche in der Zeit des Hellenismus ist eine zugleich spannende, aber auch komplizierte. Mit Sicherheit wird sie aber auch einmal Thema eines meiner zukünftigen Beiträge sein. Für heute lassen wir es aber gut sein mit den hellenistischen Königen und ihren Beinamen. Nächste Woche machen wir einen Sprung nach vorne ins 19. Jh. und werfen einen Blick auf einige Erfindungen, die in diesem Jahrhundert gemacht wurden.

„Namen – damit hat es eine sehr geheimnisvolle Bewandtnis. Ich bin mir nie ganz klar darüber geworden, ob der Name sich nach dem Kinde formt, oder ob sich das Kind verändert, um zu dem Namen zu passen.“ (John Steinbeck)

 

Literatur:

Der kleine Pauly. Lexikon der Antike, 2013

Personen der Antike, Hrsg. K. Brodersen, B. Zimmermann, 2004

Weiler, Grundzüge der politischen Geschichte des Altertums,1995

 

Mythos am Mittwoch – Phaethon

Der heutige Mythos rankt sich um einen griechischen Gott, von dem es nur wenige bekannte Geschichten gibt. Gemeint ist der Sonnengott Helios, der in seinem Sonnenwagen von Osten nach Westen fuhr. Dabei sah er alles, was sich auf der Erde so tat. Meistens ist er in den Mythen aber nur eine Randgestalt.

Helios hatte einen Sohn mit einer Sterblichen mit Namen Phaethon. Dieser wurde von anderen Burschen verspottet, weil niemand ihm glaubte, dass er von Helios abstammte. Tief gekränkt begab sich Phaethon zum Palast des Sonnengottes. Er wurde als dessen Sohn auch sogleich zu Helios vorgelassen, der in auf seinem Thron sitzend empfing. Weiterlesen →

Wusstest du, dass…

… am 26. Februar 1794 das dänische Schloss Christiansborg in Kopenhagen niedergebrannt ist. Bei diesem Unglück vor 222 Jahren wurden alle Gebäude bis auf die Stallungen zerstört. Erst einige Jahrhunderte zuvor war das Schloss erbaut worden. Ab dem Jahr 1806 begannen die Bauarbeiten für das zweite Schloss mit gleichem Namen. Aber auch dieses wurde 1884 ein Opfer der Flammen. Diesmal überstand nur die Schlosskirche den Brand. Der dritte Bau, der heute die ranghöchsten Vertreter von Exekutive, Legislative und Jurisdiktion beherbergt, wurde erst im Jahr 1937 vollendet.

Mythos am Mittwoch – Askr und Embla

In allen Kulturen findet man einen Mythos über die Erschaffung des Menschen. Im hohen Norden bei den Wikingern stellte man es sich folgendermaßen vor:

Die Asen (Götter) fand, dass die Zeit für die Erschaffung der Lebewesen gekommen war. Drei Götter machten sich auf, um die Menschen zu erschaffen. Das waren der Göttervater Odin, Hönir und Lödur. Als diese drei Götter einen Strand entlang gingen, sahen sie eine Esche und eine Ulme nebeneinander stehen. Die beiden Bäume hatten noch kein Schicksal oder Bestimmung. Also beschlossen Odin, Hönir und Lödur dies zu ändern und aus den beiden Pflanzen die ersten Menschen zu schaffen.

Odin hauchte den beiden Bäumen seinen Atem ein und siehe da, auch sie fingen an zu atmen. Hönir schenkte Askr und Embla die Gabe zu denken und zu träumen. Nachdem die beiden Bäume auf diese Weise das Leben, den Geist und die Seele empfangen hatten, trat Lödur vor. Sein Feuer fuhr durch Askr und Embla hindurch und Wärme durchströmte sie mit einem Mal. Auch ihre Gestalt änderte sich und wurde grob menschlich. Als letzte Gabe erhielten sie von Lödur ihre äußere Form, welche den Göttern nachempfunden ist. Askr war zum Mann geworden und Embla zur Frau. Gemeinsam wanderte sie als die ersten Menschen auf der Erde umher und staunten über die Schöpfung der Götter.

Briefmarke von den Färöerinseln mit der Erschaffung der Menschen. (Quelle: Wikicommons)

Briefmarke von den Färöerinseln mit der Erschaffung der Menschen. (Quelle: Wikicommons)

Wie so oft in der nordischen Mythologie ist es die ältere Edda (Lieder-Edda), die über die Erschaffung der Menschen berichtet. Die drei Götter beschenken die Menschen mit dem lebenswichtigen Atem (Odin), Geist und Seele (Hönir) sowie Körperwärme und einem Aussehen, das den Göttern nachempfunden ist (Lödur). Hönir wird auch der „schweigsame“ Ase genannt und seine Aufgabe innerhalb der Götter ist etwas unklar. Was Lödur betrifft, wird er von der Forschung entweder als Verwandter von Loki oder als Loki selbst interpretiert.

Dynastien kommen und gehen

… oder wer von einem Usurpator rehabilitiert wurde.

In der Geschichte kennen wir viele Gründer von Dynastien und Familien, die dann die Herrschaft in den jeweiligen Reichen übernehmen. Manche Dynastien halten sich jahrhundertelang an der Spitze der Macht, einigen schaffen es nur für ein zwei Generationen. In fast allen Teilen der Welt und zu allen Zeiten findet man Herrscherdynastien. In der Antike wären das zum Beispiel Ptolemaios I. in Ägypten oder Kaiser Augustus in Rom. Doch auch im Mittelalter und in der Neuzeit kennen wir solche Gründer von solchen mächtigen Familien. Außerhalb von Europa ist die Geschichte von China ein gutes Beispiel für die Vielzahl an wechselnden Dynastien. Auch am 21.2.1613, also vor 403 Jahren wurde eine Dynastie gegründet und zwar in Russland. Es handelt sich dabei um das Geschlecht der Romanovs, deren Namen vielen ein Begriff ist. Die Entstehung der Familie Romanov, ihr Weg zur Macht und die Übernahme der Herrschaft wird uns heute beschäftigen. Weiterlesen →

Wusstest du, dass…

…. mit der Wahl des Polen Karol Woytila (1920-2005), besser bekannt als Papst Johannes Paul II., zum ersten Mal seit dem frühen 16. Jh. kein Italiener auf dem Stuhl Petri in Rom Platz nahm? Über 26 war Johannes Paul II. das Oberhaupt der katholischen Kirche. Er wurde 2011 selig, im Jahr 2014 dann heilig gesprochen.

Mythos am Mittwoch – Izanagi und Izanami

Der heutige Mythos führt uns ins weit entfernte Japan. Auch dort kennt man eine Legende darüber wie die Götter und die Welt entstanden sind. Dieser ist allerdings hier bei uns nicht sehr bekannt. Grund genug diesem Mythos vorzustellen.

Am Anfang als Erde und Himmeln noch eins waren und sich erst langsam voneinander trennten, entstanden auch die ersten Gottheiten. Man nennt sie die Besonderen Himmelsgottheiten und davon gab es fünf. Nach diesen folgten weitere Götter und Göttinnen. Insgesamt spricht man von den Sieben Generationen der Götterzeit. Die letzte Generation bestand aus zwei Geschwistern namens Izanagi und Izanami. Weiterlesen →